Archiv für Februar 2015

Gedenkstättenfahrt nach Auschwitz

„Der Tod ist ein Meister aus Deutschland.“ diese Zeile schrieb Paul Celan zwei Jahre nach der Befreiung in seinem Gedicht die Todesfuge. Wir möchten Dich einladen, gemeinsam mit uns in den Osterferien im größten deutschen Vernichtungslager mehr über dessen Geschichte zu erfahren. Vom 6. bis zum 10. April folgen wir den Spuren der jüdischen Geschichte in Polen und Europa. In welcher Situation fanden sich Jüdinnen und Juden im Nationalsozialismus wieder. Was finden wir heute, 70 Jahre nach der Befreiung der Konzentrationslager in Polen, an solch einem historischen Ort und was kommt uns in den Kopf, wenn wir an „Nationalsozialismus“ oder „Holocaust“ denken? Übernachten werden wir voraussichtlich in Hostels in Krakow. Wir werden an zwei Tagen das ehemaligen Konzentrationslager Auschwitz und Birkenau besichtigen und die Geschichten von Überlebenden und Widerstandskämpfer*innen kennenlernen. Während unserer Fahrt wird eine große Auswahl an thematischen Workshops angeboten.

Kommt mit uns auf Reisen und erlebt gemeinsam, wie lebendig Geschichte sein kann. Im Vorfeld bereiten wir uns bei einem Wochenende (20.-22. März 2015) gemeinsam auf die Fahrt vor. Der Teilnahmebeitrag wird sich inklusive Vorbereitung auf 100 Euro belaufen. Wir bitten um Rückmeldung bis zum 16. Februar. Bei Fragen oder Interesse könnt Ihr Euch bei Jan (jan.schmitz@falken-rlp.de/0152-54278627) melden.

Rotes Kino IV

Am Freitag, den 20.02. veranstalten wir wieder ein Rotes Kino mit anschließender Soli-Kneipe im Infoladen. Dieses Mal zeigen wir den Film „Zug des Lebens“ und wollen danach noch ein paar kühle Getränke mit euch genießen.

Zum Film:
„In Osteuropa wird 1941 ein kleines jüdisches Dorf von den vorrückenden deutschen Truppen bedroht. Während sich ratloses Entsetzen in der Kenntnis über die Deportation breit macht, hat der Dorfverrückte Shlomo (Lionel Abelanski) den bemerkenswerten Einfall, doch einen eigenen Deportationszug zu inszenieren, um so über Russland nach Palästina zu flüchten. Mordechai (Rufus) wird zum „Kommandanten“ der gefälschten Wachtruppe des Zuges ausgebildet. Bis zur ersehnten Freiheit hat der Zug immer gefährlichere Etappen zu bestehen.“

Der Film ist FSK ab 6 Jahren freigegeben.

Den Trailer zum Film findet ihr hier!